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Oberlausitzer Ausflugsziele

Die Oberlausitz

Die Oberlausitz ist die östlichste Ferienlandschaft Deutschlands, zu den Grenzen Polens und der Tschechischen Republik. Im Westen beginnt die Oberlausitz bei Bischofswerda, welches auch das "Tor zur Oberlausitz" genannt wird und erstreckt sich im Norden bis nach Kamenz und noch weiter darüber hinaus. Die größten Orte in der Oberlausitz sind Bautzen im Zentrum und Görlitz im östlichen Teil an der deutsch-polnischen Grenze. Die Oberlausitz bietet Ihnen ein Wechselspiel der Landschaften, welche nur hier in dieser Form anzutreffen ist. Im Norden eine Teich- und Heidelandschaft, im Süden ein Bergland mit vielen Aussichtstürmen und weitreichenden Rad- und Wanderwegen bis hin ins Zittauer Gebirge an der tschechischen Grenze. Der Urlaub in der Oberlausitz heißt Energie tanken, gewaltige Naturerlebnisse mit sportlichen Erlebnissen verbinden. Außerdem bietet die Oberlausitz eine Vielzahl an einzigartigen Sehenswürdigkeiten und ist reich an Sagen rund um die Schätze, die früher mit in den Bergen gewesen sein sollten.

Zittauer Gebirge

Das Zittauer Gebirge wird der deutsche Teil an der sächsischen-böhmischen Grenze erstreckende Lausitzer Gebirges bezeichnet. Die höchsten und markantesten Berge im Zittauer Gebirge sind Lausche 793 m und Hochwald 749 m. Im Zittauer Gebirge befinden sich die bekannten Kur- und Erholungsorte Oybin, Waltersdorf, Johnsdorf und Lückendorf. Traditionell ist das Zittauer Gebirge ein beliebtes Wintersportgebiet für Alpine, Nordische, Rodler und Eissportler. In gemütlichen Bergbauden und Gasthäusern wird der Wanderer bestens versorgt. Ein besonderes Highlight ist das "Wandern ohne Gepäck" auf dem Oberlausitzer Bergweg. Die Bimmelbahn gehört zum Zittauer Gebirge wie die Berge an sich. Täglich fährt von Zittau eine Schmalspurbahn dampfend und bimmelnd zu den Kurorten in das Zittauer Gebirge.

UNESCO Denkmalort Obercunnersorf
Der staatlich anerkannte Erholungsort Obercunnersdorf besitzt mit über 250 denkmalgeschützten Umgebindehäusern internationale Bedeutung auf diesem Gebiet. Nahezu jedes Haus ist mit seinem Schmuck, seiner Gestalt und den vielen schönen Details ein Unikat. Das am 11. November 2000 eröffnete Friseurmuseum zeigt altes Interieur von Friseursalons und die Werkzeuge der Friseure vergangener Zeiten. Im Ortsteil Kottmarsdorf laden eine 150 Jahre alte intakte Bockwindmühle und eine Backstube mit Holzbackofen zum Besuch ein, wo an Backtagen auch Kuchen nach traditionellen Rezepten und Brot gekostet und gekauft werden können. Um Obercunnersdorf herum findet der Wanderer eine Vielzahl von Aussichtspunkten mit herrlichem Rundblick ins Iser- und Riesengebirge, oder zum Löbauer Berg.

Herrnhut

Herrnhuter Sterne schmücken in der Advents- und Weihnachtszeit viele Wohnungen, Kirchen, soziale Einrichtungen, aber auch Straßen, Plätze und Schaufenster. Der aus Herrnhut stammende Brauch, den Stern im Familienkreis zusammenzubauen und ihn am ersten Sonntag im Advent aufzuhängen, ist weltweit verbreitet und hat lange Tradition. Bis heute werden die Sterne mit der Hand in Deutschland gefertigt. Am Anfang des 20. Jahrhunderts begann manufakturmäßig die Serienproduktion und führte zur großen Verbreitung dieses Weihnachtsbrauches

Kloster St. Marienthal Ostritz

Das Kloster St. Marienthal ist das älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland, daß seit seiner Gründung 1234 ununterbrochen besteht. Zum Konvent des Klosters gehören im Jahr 2006 14 Schwestern unter Leitung der Äbtissin Regina Wollmann. Der weitläufige Klosterkomplex ist kulturhistorisch bedeutsam. Er umfasst die Konventsgebäude mit Wohnsitz der Äbtissin, die Klosterkirche, die Propstei, die Kreuzkapelle und das Nebengebäude.

Saurierpark Kleinwelka

Der Saurierpark Kleinwelka im Bautzener Ortsteil Kleinwelka und der Sauriergarten Großwelka sind zwei von Franz Groß errichtete Parkanlagen. Können Sie sich vorstellen, wie unsere Erde vor hunderten Millionen Jahren ausgesehen hat? Zu einer Zeit, als noch keiner der Kontinente so aussah, wie wir ihn heute kennen. Damals beherrschten die Dinosaurier das Land, die Meere und die Lüfte. Die 200 lebensgroßen Plastiken im Saurierpark lassen diese Zeit lebendig werden. Begegnen Sie den riesigen Pflanzenfressern der Kreidezeit und sehen Sie furchterregende räuberische Echsen direkt ins Auge. Unterhaltsame Erlebnisstationen und aufregende Spielgeräte lassen Ihren Besuch im Saurierpark zum perfekten Erlebnis werden.

Nationalpark Sächsische Schweiz

Der Nationalpark Sächsiche Schweiz liegt nur ca. 40 km südlich von Dresden. Sandsteinnadeln und bizarre Felsriffe mit skurrilen Kiefern, urwüchsige Buchenwälder und tiefeingeschnittene Wildbäche sind seit 1990 als Nationalpark geschützt. Dem Besucher des Elbsandsteingebirges bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur Erkundung dieser einmaligen Naturschutzregion zwischen Pirna und Decin. Das Felsmassiv bei Rathen ist eines der bekanntesten Naturdenkmäler der Sächsischen Schweiz. Die eigentliche Bastei, die 305 m hohe Felskanzel, ragt 194 m über der Elbe empor und bietet einen beeindruckenden Landschaftsblick. Von zahlreichen weiteren Aussichtspunkten eröffnet sich ein Panorama mit allen großen Tafelbergen (z.B. Lilienstein, Königstein), der Schrammsteinkette, dem großen Winterberg und weiteren bedeutenden Aussicht- und Kletterfelsen bis ins Böhmische. Ein Kurzurlauber kommt ebenso auf seine Kosten wie passionierte Wanderer.

Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau

Der Fürst-Pückler-Park in der Oberlausitz ist mit einer Gesamtfläche von 545 ha der größte Landschaftspark Zentraleuropas im englischen Stil. Zwei Drittel des Parks liegen östlich der Lausitzer Neiße und gehören seit 1945 zu Polen, genauer gesagt zur Gemeinde Leknica (Lugnitz). Der Fürst Pückler Park wurde in das im Jahr 2001 erschienene Blaubuch aufgenommen. Am 2. Juli 2004 erfolgte die Aufnahme des Fürst-Pückler-Park in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

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